Kreisbauernverband Marburg-Kirchhain-Biedenkopf

Rundschreiben - Informationen für unsere Mitglieder


Agrardieselsteuererstattung

Die für das Verbrauchsjahr 2016 erstmals erforderlichen neuen Formulare 1462 (Erklärung über die im vorangegangenen Kalenderjahr erhaltenen Steuerentlastungen) oder 1463 (Antrag auf Befreiung von der Abgabepflicht für Anzeigen und Erklärungen…) musste bis zum 30. Juni 2017 bei der zuständigen Behörde – für Hessen ist das das Hauptzollamt Dresden, Standort Löbau, Postfach 1465, 02704 Löbau, eingegangen sein. Darauf hatten wir mehrfach hingewiesen.

Für den Agrardieselantrag 2017 (Verbrauchsjahr 2016) gilt nach wie vor die Abgabefrist 30. September 2017. Bis zu diesem Datum muss auch die so genannte Selbsterklärung zu staatlichen Beihilfen (Formular 1139) eingereicht werden. Vordrucke und Formulare sind auf der HBV-Internetseite www.HessischerBauernverband.de im Mitgliederbereich oder unter Zoll.de (Service/Formulare und Merkblätter) zu finden.


Nicht vergessen: Nachbau bis zum 30.06.2017 melden!

Die Rückmeldefrist für die Nachbauerklärung Herbst 2016/Frühjahr 2017 endet am 30.06.2017. Die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH empfiehlt, den vollständigen Nachbau bis zum 30.06.2017 zu melden. Die Nachbauerklärung kann per Post oder Fax oder online unter www.stv-bonn.de übermittelt werden. Sollte diese Frist verpasst werden, wird die Nachbaugebühr teurer.


HBV: Karsten Schmal und Ingo Steitz in die SVLFG-Vertreterversammlung gewählt

Der Wahlausschuss der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat die Ergebnisse der Sozialwahl für die Vertreterversammlung der SVLFG veröffentlicht. In Liste 3 (Bauern, Bäuerinnen, Winzer, Winzerinnen, Jungbauern, Jungwinzer und Waldbauern in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) haben Ingo Steitz und Karsten Schmal die meisten Stimmen erhalten und gehören damit der Vertreterversammlung der SVLFG an. Gewählt wurde ausschließlich in der Gruppe der Selbstständigen ohne fremde Arbeitskräfte (SofA). In den Gruppen der versicherten Arbeitnehmer und Arbeitgeber fanden sogenannte Friedenswahlen statt, da jeweils nur eine Liste vorlag. In der SofA-Gruppe bewarben sich elf Listen um die 20 Sitze in der Vertreterversammlung. Die sechs regionalen Listen der Bauernverbände, die eine Listenverbindung eingegangen sind, konnten 14 der 20 Sitze gewinnen.


HBV:  Studie des Umweltbundesamtes zur Trinkwasseraufbereitung

Die Studie des UBA zur Trinkwasseraufbereitung schlägt nach wie vor hohe Wellen und wird begleitet durch eine Kampagne der Wasserwirtschaft BDEW mit Umweltverbänden in Verbindung mit einer Petition zum Thema „Stoppt die Gülleverschmutzung – Schützt unser Wasser“ mit Forderungen vom Stopp der Düngung in roten Gebieten bis hin zur Ökologisierung der GAP. In die gleiche Kerbe schlägt ein umfangreicher Bericht von Correctiv, der zusätzlich noch für große Tierhalter die Höhe der Direktzahlungen verbindet mit deren Ammoniak-Emissionen bzw. Nitratgehalten im Grundwasser. Allen Kampagnen gemein ist die Forderung nach noch strengeren Düngungsregelungen. Der DBV wird die Auseinandersetzung mit dem UBA fortführen, da das UBA die Kosten künstlich hochgerechnet hat, indem als Basis für die Reinigungskosten die Nitratgehalte unterhalb der durchwurzelten Zone und als Ziel ein Nitratwert von 25 mg Nitrat/Liter verwendet wurde. Ferner sind die betrachteten Regionen in Westfalen und Niedersachsen nicht repräsentativ. Spätestens jetzt ist der Wahlkampf eröffnet, das Thema Wasserqualität und Düngung bleibt uns erhalten.


Vorsicht vor einem unnötigen Eintrag in das sog. "Firmenverzeichnis Hessen"

Wieder einmal versuchen Nepper, Firmen und Landwirte übers Ohr zu hauen. Dieses Mal mit einem überflüssigen Eintrag, der -so steht es im Kleingedruckten - 66 Euro monatlich kosten soll.


Landwirtschaft im Radio – Bauern werben in Hessen für mehr Wertschätzung

Initiative Heimische Landwirtschaft in Hessen erstmals mit neuen Motiven on air

Ab dem 5. Juni werben die Bauern der Initiative Heimische Landwirtschaft in Hessen wieder für ihre Branche und heimische Lebensmittel. Gut vier Wochen lang werden sechs verschiedene Hörfunk-Spots bei den Sendern Hit Radio FFH, planet radio und harmony.fm an insgesamt 99 Sendeterminen ausgestrahlt.

Bereits im vergangenen Jahr hat die von Bauern gegründete Initiative Radiospots pro Landwirtschaft in Hessen ausgestrahlt. In diesem Jahr nun werden neue Motive zu hören sein. Mit den Spots will die Organisation um Verständnis für die Arbeit der heimischen Landwirte werben und die Welt der Landwirtschaft für diejenigen öffnen, die sich sonst nicht oder nur am Rande mit ihr beschäftigen. „Unsere Zielgruppe sind Menschen, die in der Stadt leben und nicht wissen, wo unsere Lebensmittel herkommenund wie sie hergestellt werden“, erklärt Evelyn Zschächner, Leiterin Kommunikation und Marketing und zugleich Gesamtverantwortliche der Initiative. Übers Radio könnten Nicht-Landwirte in ihrem Alltag erreicht werden. Das Ziel sei es, Interesse für Landwirtschaft zu wecken und langfristig mehr Wertschätzung für die Arbeit der Bauern zu erreichen.

Finanziert wird die Kampagne von den derzeit 208 hessischen Bauern, die sich der Initiative Heimische Landwirtschaft als Mitglied angeschlossen haben. „Je mehr Landwirtschaftsbetriebe diese Form der Öffentlichkeitsarbeit für die eigene Branche unterstützen, desto häufiger können die Spots auch gesendet werden“, führt Zschächner aus. Daher hofft sie, noch mehr Mitstreiter zu finden, um künftig auch in Hessen für einen längeren Zeitraum auf Sendung gehen und noch mehr Verbraucherinnen und Verbraucher erreichen zu können.

Diese Radiospots werden in Hessen zu hören sein:

Fleischgenuss
Bodenfruchtbarkeit
Lebensmittelqualität
Pflanzenschutz
Tierhaltung
Versorgungssicherheit

Über die Initiative Heimische Landwirtschaft

Die Initiative Heimische Landwirtschaft ist ein Zusammenschluss von Landwirten, die der Gesellschaft zeigen wollen, wie Landwirtschaft heute funktioniert. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll Aufklärungsarbeit geleistet und Vertrauen zwischen Verbraucherinnen und Verbrauchern und landwirtschaftlichen Erzeugern geschaffen werden. Zentrales Element der Öffentlichkeitsarbeit der Initiative ist das Radio. In verschiedenen Spots werden die vielfältigen Aufgaben der Landwirte verständlich dargestellt. Gegründet im Jahr 2011 von Landwirten aus Thüringen, haben sich der Initiative Heimische Landwirtschaft heute fast 1.400 große und kleine, konventionell und ökologisch arbeitende Agrarbetriebe aus ganz Deutschland angeschlossen.

Medienkontakt:

Evelyn Zschächner
Leiterin Kommunikation und Marketing
Heimische Landwirtschaft UG (haftungsbeschränkt)
Alfred-Hess-Straße 8
99094 Erfurt
E-Mail: e.zschaechner@heimische-landwirtschaft.de
Telefon: + 49 (361) 26 25 33 30
Mobil: + 49 (151) 12 39 25 91
Homepage: www.heimischelandwirtschaft.de


Wert der Altenteilsleistungen 2016

Unbare Altenteilsleistungen in Form von freier Kost und Wohnung aus Hofübergabeverträgen sind als dauernde Last beim Hofübernehmer steuerlich abzugsfähig. Die Nichtbeanstandungsgrenzen betragen 2016 für Heizung, Beleuchtung und andere Nebenkosten 631,00 € und Vollbeköstigung 2.832,00 € pro Person.


Mindestlohn

Der Mindestlohn West für landwirtschaftliche Arbeitnehmer beträgt ab 01.01.2017 € 8,60 pro Stunde, und ab 01.11.2017 € 9,10 pro Stunde.

 

 

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